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167 in 7 - Wie ich mein altes Monatsgehalt an einem Tag verdient habe!

Aktualisiert: März 25

Hey und herzlich Willkommen zu unserem neusten Beitrag.

Heute soll es um ein Interview mit einem unsere Teampartner Lukas Hablowetz gehen. Eine Kurzzusammenfassung findest du am Ende des Artikels.


Guten Morgen Lukas, lass uns doch direkt einsteigen. Ich würde dich zunächst kurz bitten, dich mal ein wenig vorzustellen und deutlich zu machen, warum sich jemand dieses Interview durchlesen sollte.

Lukas Hablowetz, Jungunternehmer

Sehr gern. Ich freue mich sehr, dass wir als Team diese Möglichkeit geben, auch mal die ein oder andere Geschichte an die Öffentlichkeit zu bringen. Wie schon gehört, mein Name ist Lukas Hablowetz, ich bin 25 Jahre alt und ich bin vor ziemlich genau vier Jahren ins Unternehmertum gestartet. Ich komme aus einem sehr kleinen Dorf in Mittelhessen und hatte in meinen ersten 20 Lebensjahren praktisch keinen Kontakt zu erfolgreichen Unternehmern oder wusste überhaupt, auf was ich mich da einlasse. Wie bei leider den meisten Menschen in diesem Geschäft, war gerade der Beginn und die ersten Jahre durch schwierige Zeiten geprägt und ich hab das ein oder andere Mal ans Aufgeben gedacht. Als Leser solltest du unbedingt weiterlesen, weil ich dir durch meine Geschichte -der Titel verrät hier ja schon einiges- Mut, Hoffnung und eine Strategie mitgeben werden, die dir selbst zu einem neuen und besseren Leben verhelfen kann.


Vielen Dank. Wie es im Titel schon steht und du gerade auch schon angesprochen hast, bist du nicht als Unternehmer geboren worden, sondern hast auch noch eine Vergangenheit in der klassischen Wirtschaft. Wie ist denn dein Weg in das Arbeitsleben abgelaufen?


Ja da hast du vollkommen recht. In meinem alten Umfeld war das Ungewöhnlichste und Gewagteste, wenn man nach der Schule nicht direkt in ein Studium oder eine Ausbildung gesprungen ist. Unternehmer im allgemeinen Verständnis gab es bei uns nicht viele. Den Großteil meiner schulischen Ausbildung hab ich auf einer katholischen Privatschule verbracht, deren hauptsächliches Ziel es war Pfarrer, Ärzte, Anwälte oder Lehrer hervorzubringen. Die daraus resultierende Weltanschauung, die uns über neun Jahre vermittelt wurde, war demnach geprägt von konservativen Pflicht- und Verantwortungsverständnissen. Traditionelle Glaubenssätze waren für mich mehr oder weniger das allgemein gültige Gesetz, dem es zu gehorchen galt.

Mit zehn Jahren wollte ich unbedingt Fußball-Profi werden, mit 14 war es dann immerhin noch Astronaut oder Pilot und mit 16 oder 17 wurde ich abschließend dann durch mich oder mein Umfeld - ich weiß nicht, ob man das so genau trennen kann - überzeugt, Elektroingenieur zu werden. Ich hab während der Schulzeit regelmäßig in den Ferien gearbeitet und bin diesem Glaubenssatz im Studium noch stärker gefolgt. Sowohl meinen Bachelor- als auch meinen Master-Abschluss hab ich in einem dualen Programm absolviert. Das heißt, ich habe immer dann gearbeitet, wenn ich nicht in der Vorlesung saß oder eigentlich Ferien waren.


Ok, das heißt du hast dich ja schon früh der klassischen Arbeitsweise eines Angestellten

angenommen. Wie sah deine Woche zu dieser Zeit denn aus?


Das stimmt, ich habe sehr schnell kennengelernt, wie man es nicht machen sollte -lacht-. Nur das hat damals natürlich keiner so zu mir gesagt, mit dem ich mich über Arbeit unterhalten habe, sondern die meisten waren "stolz" auf mich. Nach 13 größtenteils entspannten Jahren auf der Schule, war es während der Studiumszeit eigentlich üblich, dass ich in der Woche zwischen 40 und 50 Stunden beschäftigt war. Ein paar Wochen im Jahr waren mit deutlich weniger Zeitaufwand zu bewältigen, dafür gab es aber auch andere, in denen wir locker 60-70 Stunden geschafft haben. Alles in allem war das zwar eine prägende und lehrreiche Zeit, jedoch muss ich aus heutiger Sicht sagen, dass ich in diesen fünf Jahren sehr viel Zeit unnütz verschwendet habe.


Ich verstehe. Zum Glück war diese Zeit dann irgendwann vorbei oder? Wenn ich es richtig weiß, bist du nun seit etwa einem Jahr als Ingenieur fest angestellt. Wie ist dieses Gefühl?


Oh ja. - lacht laut - Da hol ich wohl besser etwas weiter aus, damit das an der Stelle deutlich wird. Mir wurde während des Studiums relativ schnell klar, dass das nicht meine Erfüllung ist und schon gar nicht meine Träume und Ziele realisieren wird. Deswegen beschäftige ich mich schon seit längere Zeit mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung und Unternehmertum. In dieser Zeitspanne habe ich einige Sachen ausprobiert und das ein oder andere Unternehmen oder Geschäftsmodell kennengelernt. Trotz der genannten Nachteile bezüglich des Studiums, gab es auch einen wesentlichen Vorteil, der mir etwas in die Karten gespielt hat. Ich war finanziell abgesichert. Durch meine Anstellung während des Studiums hatte ich ein festes Einkommen und konnte damit ein recht zufriedenstellendes Leben führen. Dieser Umstand hat es mir ermöglicht, dass ich mir bei der Suche nach der richtigen Unternehmung etwas Zeit lassen konnte. Der Nachteil dieser Geschichte war allerdings, dass ich das Studium auf jeden Fall beenden musste und nun anschließend eine gewisse zeitliche Verpflichtung gegenüber meinem Partnerunternehmen besitze. Deswegen bin ich letztes Jahr in ein festes Angestelltenverhältnis gekommen, obwohl ich nebenbei schon seit über 3 Jahren unternehmerisch aktiv bin. Die Festanstellung als Ingenieur führte im letzen Jahr also dazu, dass ich im Schnitt etwa 167 Stunden pro Monat (das entspricht ca. 40 Stunden pro Woche) gearbeitet habe. Gefühlstechnisch bin ich, was das angeht, hin und hergerissen. Auf der einen Seite habe ich Spaß an den Aufgaben und Tätigkeiten als Ingenieur, auf der anderen Seite sehe ich so viel Lebenszeit an mir vorbeilaufen, in der ich nicht frei entscheiden kann, was, wie und wo ich tun will. So steht deswegen für mich ein deutlich unzufriedenes Gesamtgefühl dar und ich bin froh, dass ich vor einiger Zeit etwas gefunden habe, durch das ich eine echt Alternative habe.


Für viele, die dieses Interview lesen, wird das was du gerade für dich als unzufriedenstellende Gesamtsituation beschrieben hast, der Alltag sein. Allgemein gilt eine Wochenarbeitszeit von 35-42 Stunden als normal. Was denkst du heute darüber, wenn dich jemand nach diesem Thema fragt?


Ohne es direkt abzuschmettern, will ich an dieser Stelle kurz meine Freundin zitieren. Sie studiert Erziehungs- und Bildungswissenschaften und auch wenn ich nichtmehr sonderlich viel auf die klassische Ausbildung und das Studium gebe, gefällt mir folgende Ansicht doch recht gut. Immer, wenn das Wort "normal" in einer Diskussion aufkommt, weist sie freundlich darauf hin, dass es die Definition von "normal" überhaupt nicht gibt. Für eine Gruppe von Menschen ist immer das "normal", was in genau dieser Gruppe häufig vorkommt. Ein anschauliches Beispiel aus der Tierwelt: Würde man eine Horde Affen fragen, ob es normal ist, auf Bäume zu klettern, würden - sofern sie sprechen könnten - alle Affen mit "Ja, das ist normal" antworten. Fragt man einen Schwarm Fische, ob es normal ist, unter Wasser zu atmen, werden auch davon alle sagen: "Ja klar, das ist doch vollkommen normal." Trifft allerdings nun ein Affe unter Wasser auf einen Fisch, ist es für selben absolut unverständlich, warum der Affe unter Wasser nicht einfach atmet, sondern die Luft anhält. Was in diesem Vergleich sicher jedem einleuchtet, vergessen wir Menschen regelmäßig in unserem Leben. Immer wenn wir das Wort "normal" in den Mund nehmen, implizieren wir, dass alle das gleiche Verständnis von dem aktuellen Sachverhalt haben, wie wir selbst. Das ist einer der größten Irrtümer, die uns zu eigen sind.

Eigentlich habe ich mit dieser Erklärung meine Antwort schon gegeben, aber ich will sie nochmal etwas präzisieren. Als ich mich den größten Teil meiner Zeit mit Menschen aus meinem alten Umfeld beschäftigt hatte, war es für mich total normal, dass man zwischen Montag und Freitag etwa 50 - 60 Stunden pro Woche für die Arbeit aufbringt (Arbeitszeit plus Fahrtzeit usw.). Ich hätte diesen Umstand auch wahrscheinlich nie in Frage gestellt, weil das ja für jeden anderen, den ich kannte, auch so war. Als in mir dann die Unzufriedenheit so groß war, dass ich von mir aus was verändert habe, wurde ich zwangsläufig der "Unnormale" und diesen Titel trage ich heute stärker denn je. Das Wichtige daran ist allerdings, dass ich sehr stolz auf diesen Titel bin und ich dadurch weiß, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde. Um die Frage abschließend zu beantworten, kann ich sagen, dass es für mich mittlerweile absolut unnormal ist, 35 bis 42 Stunden pro Woche zu arbeiten, und ich kann in der heutigen Zeit niemanden mehr verstehen, der sich widerwillig in so ein Arbeitsverhältnis fügt, denn es gibt so viele tolle Alternativen am Markt.


Lukas der Unnormale. Wir haben uns da persönlich ja schon oft drüber unterhalten, deswegen weiß ich, dass du zu dieser Frage oder diesem Thema viele Stunden sprechen könntest. Ohne tief auf das Thema einzugehen, kannst du in wenigen Sätzen beschreiben, wie sich das angefühlt hat, auf einmal anders zu sein?


Um jetzt nicht in einen minutenlangen Monolog zu verfallen, werde ich das sehr kurz halten. Zu Beginn war es sehr komisch, ständig und überall davon zu hören und darauf angesprochen zu werden. Mit Floskeln wie "Und du willst jetzt reich werden oder was?", "Guckt euch den Idioten da mit seiner Scheiße an" oder "Geh lieber arbeiten und konzentriere dich auf das wirklich Wichtige" war ich in der Anfangszeit fast täglich konfrontiert und es hat auch einige Zeit gedauert, bis ich damit wirklich gut umgehen konnte. Sozial hat sich das dann einfach darin geäußert, dass ich den Kontakt zu diesen Personen nach und nach gemieden habe. Auf der einen Seite war das schade, weil das zum Teil engere Freunde waren. Andererseits war mir schnell klar, dass mein neuer Lebenswunsch nicht für jeden gilt, deswegen musste ich mich entscheiden, ob ich meine Zeit mit Menschen und Gedanken teilen will, die mich und meine Vision unterstützen und fördern, oder die mich weiter in meiner unzufriedenen Situation festhalten. Mit der Zeit hat sich dann der Kontakt zu meinem alten Umfeld wieder etwas "normalisiert", weil ich mit der Zeit so gefestigt bin, dass mir jeder Spruch entgegengebracht werden kann, ohne dass mich das wirklich berührt. Heute ist es dann für mich eher schwierig, ein tiefes Gespräch zu führen oder mich in Gespräch einzuklinken, da die Probleme, Standpunkte und Gedanken mittlerweile sehr unterschiedlich sind.


Wie genau meinst du das? Heißt es nicht immer, dass wir Menschen im Kern immer alle die gleichen Probleme haben?


Geopolitisch und kulturell mag das vielleicht sein, jedoch äußern sich die persönlichen Ansichten und Herausforderungen doch sehr unterschiedlich. Bezogen auf die Gespräche in meinem Heimatdorf, sind die Herausforderungen, Visionen und Pläne ganz andere als die, mit denen ich mich heute beschäftige. Ein Querschnitt der Unterhaltungen ist davon gekennzeichnet, wie nervig es ist, am kommenden Tag wieder zur Arbeit gehen zu müssen, welcher Nachbar gerade mal wieder irgendwas gemacht hat, das es zu erzählen gibt, oder das Geld nicht auf Bäumen wächst und man sich ja auch nicht alles leisten könnte. Die Pläne für das persönliche Leben sind maximal für die nächsten 12 Monate konkretisiert und als größte Vision ist meistens der nächste Urlaub oder die nächste Reise im Fokus.

In meiner damaligen Situation waren das die normalsten Gespräche überhaupt und für mich immer komplett nachvollziehbar. Wenn der Schritt aus diesem Leben allerdings einmal gegangen ist, wandeln sich die Ansichten und Gedanken zu diesen Punkten sehr schnell. Ich denke immer noch viel über Geld nach. Doch heute beschäftigt mich weniger, wie viel ich gerade besitze, als viel mehr die Frage, wie ich möglichst viel Geld einsetzen kann, um mein Einkommen breit zu stabilisieren. Das klingt für viele vielleicht absurd, aber heute geht es für mich oftmals genau um diese Frage. Ich muss mir diese Frage auch regelmäßig stellen, weil sie essentieller Bestandteil meiner Planung für die nächsten fünf bis zehn Jahre ist. In dieser Zeit erschaffe ich nämlich den ersten Schritt meiner Vision, mich und meine Familie nachhaltig finanziell unabhängig zu machen. Ich denke allein an diesem kurzen Vergleich wird erkennbar wie weit die realen Vorstellungen und Absichten auseinander gehen und wie schwierig es ist, unter diesen Umständen ein ernstes Gespräch zu führen.


Ja, ich denke das wird aus dem, was du gesagt hast deutlich. Ich finde es auch gut, dass du gar nicht wertend auf die Sache eingehst, sondern einfach nur die beiden Standpunkte beschreibst. Ich denke nämlich, dass es in so einem Gespräch für beide Seiten sehr schwierig ist. Weil du die Überleitung jetzt schon so schön vorbereitet hast, würde ich jetzt gerne wieder auf den Titel eingehen. Du hast uns jetzt erzählt, wo du herkommst und was du machst, wie ist es jetzt möglich, dass du als Ingenieur dein Monatsgehalt in nur 7 Stunden verdient hast?


-Lacht- Wenn du die Frage so stellst, gibt es eine ganz kurze und einfach Antwort: Gar nicht! Meine vorherige Ausbildung zum Ingenieur oder die aktuelle Anstellung hat damit nämlich absolut gar nichts zu tun. In meinem Angestelltenverhältnis verdiene ich aktuell etwa 4000€ brutto bei geleisteter Arbeit im Schnitt von 167 Stunden pro Monat. Dieses Niveau habe ich mir durch 13 Jahre Schule und 5 Jahre Studium hart erkämpft oder aufgebaut.


Umgerechnet sind das 2,5Cent pro Monat für jede vergangene Stunde während der Ausbildung 4000€/(18 Jahre * 365 Tage * 24 Stunden). Das heißt für jede Stunde der Ausbildung erhält Lukas heute einen Lohn von 2,5Cent pro Monat.


Wie eben schon gesagt habe ich aber zum Glück frühzeitig angefangen, mir andere Geschäftsmodelle und Ideen angeschaut, wie man auch noch Geld verdienen kann. Ich habe in der Zeit vieles ausprobiert und bin persönlich - die meisten wissen das sicher - im Network Marketing hängen geblieben, weil ich das die schönste Art finde, wie man auf der Welt arbeiten kann. Und auch, wenn ich überzeugter Marketer und mit meiner Firma und meinem Team komplett zufrieden und glücklich bin, halte ich die Augen und Ohren immer nach etwas Neuem auf, denn da könnten ja spannende und lukrative Dinge dabei sein. So bin ich vor knapp zwei Monaten auf ein kostenloses Webinar gestoßen, dass mir eine für mich komplett neue Möglichkeit gezeigt hat, wie man mit einer einfachen Methode automatisiert Geld verdienen kann. Die Art und Weise mit welcher Methodik und Strategie da gearbeitet wird, hatte mich sehr beeindruckt und ich habe im Webinar die Möglichkeit genutzt, einen Online-Schulungskurs zu kaufen, der mir die Strategien und Geheimnisse dann Schritt für Schritt und Klick für Klick erklärt hat. Leider hatte ich nicht so viel Zeit neben meinem Job und meinem Network Business, um mich schnell durch den Kurs durchzuarbeiten. So hat es mich dann etwas mehr als einen Monat Zeit gekostet, weil ich pro Tag nur etwa 30-60 Minuten eingeplant hatte. Als ich dann die Ergebnisse gesehen hatte, hab ich mich sogar ein wenig geärgert, dass ich mir nicht mehr Zeit genommen hatte, denn ich hätte einfach nicht geglaubt, dass es so gut funktioniert.


Wie genau meinst du das?


Wie es im Titel schon steh, sind die Ergebnisse umwerfend gewesen. Nachdem ich vor gut zwei Wochen alles fertig hatte und den ersten Testlauf gestartet hatte, dauerte es exakt 7 Stunden 26 Minuten und 15 Sekunden bis ich mit diesem Programm das verdient hatte, was ich normalerweise für einen Monat als Ingenieur ausgezahlt bekommen habe. Runter gerechnet bedeutet das, dass ich durch eine "Ausbildungszeit" von etwa 45 Tagen á einer Stunde Lernen, den gleichen Stand wie nach 18 Jahren klassischer Ausbildung erreicht hatte.


Umgerechnet sind das nun 66,66€ (4000€/60Stunden) pro Monat für jede aufgebrauchte Stunde im Vergleich zu den 2,5Cent als Ingenieur.


Hier allerdings noch mit dem Unterschied, dass ich als Ingenieur praktisch meine Arbeitsleistung nicht mehr steigern konnte und in dem neuen Modell erst knapp 7,5 Stunden produktiv war. Weil das Ganze gleich so gut funktioniert hat, habe ich den Test nach gut einem Tag wieder eingestellt.


Du verdienst an einem Tag so viel wie an einem Monat und hörst gleich wieder damit auf?


Ja aber sicher doch. Mit dem Test habe ich erstmal für mich bewiesen, dass es funktioniert. Ich hab mich mit den Inhalten des Kurses bis dato ja nur soweit auseinander gesetzt, um zu sehen, ob sich das überhaupt lohnt. Durch die Testphase habe ich nun alle Kosten, die entstanden sind, wieder ausgeglichen. Man muss ja bedenken, dass der Kauf des Kurses und die 60 Stunden Zeitaufwand für mich eine große Investition waren. Ich hätte diese Zeit auch in andere andere Dinge stecken können, von denen ich schon wusste, dass sie mir viel bringen. Jetzt kann ich mit meinem Team genau planen, wie ich dieses Wissen weiter optimiere und dann perfekt in das Ökosystem meiner Unternehmungen einbaue. Die Strategien und das Wissen aus dem Kurs waren für mich zwar sehr einfach zu verstehen und umzusetzen, doch wie spannend wäre der Titel des Interviews gewesen, wenn der Umsatz schon nach 7 Minuten anstelle von 7 Stunden da gewesen wäre? Um dieses Ziel zu erreichen, setze ich jetzt meine besten Leute an dieses Thema.


Wie fühlst du dich, wenn du das jetzt so erzählst? Auf der einen Seite erlernst du über 18 Jahre einen Beruf und auf der anderen Seite kopierst du in zwei Monaten das Wissen anderer und kommst praktisch zu den gleichen Ergebnissen?


Auf der einen Seite fragt man sich da natürlich schon, was man in seinem Leben so falsch gemacht hat, denn, wenn ich mir vorstelle, ich hätte das mit 16 oder 17 schon kennengelernt, dann bin ich mir sicher, dass ich heute keinen Masterabschluss hätte - lacht -. Ich bin persönlich aber jemand, der ungern auf die Vergangenheit schaut und sie ändern will, denn ich denke, dass alles genau so passiert, wie es passieren soll und manche Schritte einfach erst gegangen werden müssen, bevor man den richtigen Weg findet. Vielleicht hätte ich ohne die Erfahrungen in einem klassischen Job die Vorteile des Unternehmerseins gar nicht erkannt oder wäre gar nicht so davon überzeugt gewesen, diesen Weg nun konsequent zu gehen. Ich bin für meine Erfahrungen sehr dankbar und bin davon überzeugt, dass ich ohne sie heute ein anderer Mensch wäre. Ich wünsche an dieser Stelle natürlich jedem nur das Beste und vor allem eine schnelle und klare Entscheidung zum Unternehmertum. Trotzdem weiß ich auch, dass zu dieser Entscheidung nicht nur das richtige Angebot kommen muss, sondern es muss auch die richtige Zeit sein, in der man für so eine Entscheidung bereit ist.


Glaubst du das wirklich so? Wenn ich bisher so zwischen den Zeilen meiner Notizen lese hätte ich den letzten Satz nicht von dir erwartet.


Naja, ich war damals als mir mein Freund von Network Marketing erzählt hat glücklicherweise genau an dem Punkt, an dem ich offen für etwas Neues war. Wenn ich aber damals "Nein" zu seiner Einladung gesagt hätte, wäre ich früher oder später wahrscheinlich trotzdem zum Unternehmertum gekommen. Ich vergleiche die Antwort auf deine Frage gerne mal mit einer Beziehung. Obwohl sich viele Paare auf der Welt vom ersten Tag an lieben und sehr glücklich miteinander sind, heiraten nicht alle gleich im ersten Monat oder ersten Jahr. Es gibt Fälle, da ist es genauso. Da stimmt die Chemie und beide haben die gleichen Ziele und Vorstellungen. Da passt es einfach. Bei anderen dauert der Prozess des Kennenlernens länger. Beide Parteien brauchen mehr Erfahrung und Informationen über den anderen und es dauert einfach länger bis sie zu dem Punkt der Entscheidung kommen, dass das nun der Partner fürs Leben ist. Mal abgesehen von den Paaren, die sich wieder trennen, gibt es dann auch ganz vereinzelt Paare, die ihr ganzes Leben verliebt und glücklich mit einander leben, ohne jemals zu heiraten. Die gleichen Personen gibt es auch im Bezug auf das Unternehmersein. Nur weil ich die Ideen, Ideale und Lebensweisen kenne und bewundere, muss das ja noch nicht zwangsläufig heißen, dass ich sie genau jetzt auch für mich umsetzen möchte. Ich kenne zwar persönlich niemanden der so denkt, aber ich könnte es mir durchaus vorstellen. Insgesamt brauchen Menschen oftmals einfach unterschiedlich lange, um die gleichen Dinge zu sehen und zu erkennen.


Ok, mit der Erklärung kann ich dich wieder verstehen. Nur weil grundsätzlich jeder die gleichen Chancen und Voraussetzungen als Unternehmer hat, muss es nicht jeder zur gleichen Zeit oder im gleichen Maße betreiben. Ich hab nur noch eine Frage auf meiner Liste und dann wären wir auch schon fertig. Wenn du dein jüngeres Ich anrufen könntest, was würdest du ihm aus heutiger Sicht sagen oder mitgeben wollen?


Über dieses Szenario hab ich tatsächlich schon öfters nachgedacht. Durch das, was ich eben gesagt hab, bin ich auf jeden Fall davon überzeugt, dass alles so gut war, wie es passiert ist und das es für mich genau der richtige Weg war. Nichtsdestotrotz würde ich meinem jüngeren Ich sagen, dass es schneller und früher größer Denken soll. Die Grenzen, die wir uns selbst setzen, sind die einzigen, die in unserem Leben wirklich zählen, denn für alle anderen Herausforderungen lassen sich dann geeignete Lösungen finden. Als zweiten Punkt würde ich meiner jüngeren Version auf jeden Fall raten, mutiger zu sein. Ähnlich wie beim ersten Ratschlag sind auch hierbei oft die Blockaden nur in unserem Kopf. Das Ausprobieren neuer Dinge, das Ansprechen unbekannter Menschen oder das Fallenlassen in besonderen Situationen. Nach meiner Erfahrung waren mein Kopf bzw. meine Gedanken bei all diesen Dingen das größte Hemmnis und nachdem man erstmal eine dieser Grenzen überwunden hatte, wurde einem selbst klar, dass dort eigentlich gar keine externe Grenze war. Aus heutiger Sicht würde ich diese zwei Dinge als Schlüsselpunkte für meine Entwicklung ansehen. Je früher man damit also anfängt, desto besser ist es - lacht -.


Vielen Dank Lukas. Ich bedanke mich im Namen des ganzen Teams und sicherlich auch aller Leser für deine Gedanken, die du mit uns geteilt hast. Weiterhin viel Erfolg für deine Zukunft.


Diesen Dank gebe ich gerne zurück und wünsche euch und allen Lesern dieses Interviews den größtmöglichen Erfolg.


Zusammenfassung:

Unternehmer Lukas Hablowetz erzählt in diesem Interview von seinen Anfängen als Unternehmer und den zugehörigen Startschwierigkeiten und Herausforderungen. Neben einem Einblick in seine berufliche Karriere teilt er seine Gedanken zu den allgemeinen Problemen und Herausforderungen beim Start als Unternehmer. Lukas ist seit dem Sommer 2015 unternehmerisch tätig und betreibt mehrere Teilprojekte, die für ihn zu einer einheitlichen Gesamtvision zusammenlaufen. Bezogen auf seine neuste Entdeckung beschreibt er, wie er es geschafft hat, seinen alten Monatslohn als Ingenieur in etwa 7 Stunden zu verdienen, und gibt eine Anleitung an die Hand, wie das jeder nachmachen kann. Abschließend beschreibt Lukas die in seinen Augen entscheidenden Voraussetzungen und Fähigkeiten, die es braucht um ein erfolgreicher Unternehmer zu werden.


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